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wenn er nicht mehr wollte, schwitzten seine hände so stark, dass deren haut austrocknete. dann konnte er daran knibbeln, sie endlich abziehen und dadurch endlich weniger werden.


spleenig war er geworden, als er damit begann, seine mitmenschen grammatisch zu nötigen. etwa verpflanzte er gern eigene wünsche in die worte der anderen: „sprich es gerne mal an“ oder „mach’ gern weiter“ erlauben nämlich kein „nö, das mache ich nicht gerne“. noch lieber aber, zwang er andere zur vollendung seines eigenen satzes. ein vorwurf und dann ein kurzes „- weil?“ waren so mächtig, dass die überrumpelten ihr geständnis bloß selbst mit einem „weil“ beginnen konnten.


als er eines morgens aus unruhigen träumen erwachte, fand er sich in seinem bett zu einem kleinen apfel verwandelt. er lag auf seinem schalenartig harten rücken und dachte darüber, wie es wohl war, vom ast zu fallen. er hoffte immer, weit vom stamm aufzukommen und möglichst allein. die zerstreuung war ihm liebst.